UNSERE BLINDENSCHULE

Der grenzenlose Hass einer Mutter und ein sprachloser Scheich

Trotz der sehr schwierigen Lage im Libanon sind unsere Mitarbeiter dort unterwegs, notleidenden Menschen zu helfen und ihnen das Evangelium weiterzugeben. Und viele finden zum Glauben an Jesus. Br. John* berichtet uns von Fatima*:

„Zum ersten Mal kam Fatima zu unserer Versammlung, weil sie Hilfe benötigte und etwas zu essen suchte. Sie stammt aus einer sunnitischen Familie aus Aleppo / Syrien. Als Flüchtlingsfrau wusste sie einfach nicht mehr, wie sie ihre Familie ernähren sollte. Während sie auf die Lebensmittel wartete, hörte sie einer Predigt zu. Es wurde Johannes 3,16 vorgelesen: ‚Denn also hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit alle, die an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern das ewige Leben haben.‘ Dieses Wort berührte sie zutiefst. Immer wieder besuchte sie unsere Versammlungen, begann an den Herrn Jesus Christus zu glauben und ließ sich vor einigen Monaten taufen.

Bis heute kann sich Fatima nicht erklären, wie ihre Mutter davon hörte, dass sie den Islam verlassen hatte und jetzt an Jesus glaubt. Ihre Mutter lebt in einem sunnitisch geprägten Gebiet im Libanon, weit entfernt von der Bekaa-Hochebene. Anfang Februar kam ihre Mutter zu Fatima zu Besuch. Natürlich bereitete Fatima Kaffee für sich und ihre Mutter zu. Auch ihr elfjähriger Sohn Mustafa war im Raum. Plötzlich fragte ihre Mutter: ‚Bist du Christin geworden?‘

Noch bevor Fatima antworten konnte, griff ihre Mutter nach der Kanne mit dem heißen Kaffee und schüttete ihn über Fatimas Bein.

Fatima schrie vor Schmerz: ‚Mama, was tust du, du hast mich verbrannt!‘ Doch ihre Mutter erwiderte kalt: ‚Das ist nur ein kleiner Vorgeschmack des Feuers, das dich in der Hölle verbrennen wird. Du bist eine Abtrünnige und eine Ungläubige. Du verdienst das Feuer der Hölle. Von jetzt an bist du nicht mehr meine Tochter. Ich kenne dich nicht mehr.‘ Daraufhin stürmte die Mutter aus dem Zimmer.

Noch immer befindet sich Fatima aufgrund ihrer Verbrennungen in ärztlicher Behandlung. Trotzdem sagt sie voller Überzeugung: ‚Ich kümmere mich nicht darum, was Menschen sagen. Ich bin ein Kind Gottes und will für ihn leben.‘ Mit großer Freimütigkeit bezeugt sie weiterhin ihren Glauben an Jesus Christus. Sie hat nun schon bereits mehrere Freundinnen in unsere Versammlung mitgebracht und ermutigt sie, an Jesus zu glauben. Vor kurzem kam ein angesehener islamischer Scheich aus der Umgebung zu Besuch zu Fatima. Er versuchte, sie zu überzeugen, wieder zum islamischen Glauben zurückzukehren. Er forderte sie zum Gebet auf und lud sie ein, ihn zu einer Moschee zu begleiten, um dort das islamische Gebet zu verrichten.

Mustafa feiert am Palmsonntag in der Gemeinde von Br. John

Während dieses Gesprächs wandte sich Mustafa, Fatimas elfjähriger Sohn, der sein Leben auch schon Jesus anvertraut hat, direkt an den Scheich und stellte ihm eine einfache Frage: ‚Wenn Sie sterben, wohin werden Sie gehen?‘ Daraufhin antwortete der Scheich offen und ehrlich: ‚Ich weiß es nicht, darauf habe ich keine Antwort.‘ Mustafa schaute den Scheich an und meinte: ‚Warum sollte ich einem Lehrer folgen, der nicht weiß, wohin er nach seinem Tod gehen wird? Meine Mutter und ich wissen es. Wir werden ganz sicher in den Himmel kommen und bei Jesus sein. Dein Allah ist anders als unser Gott. Unser Gott gibt uns die Gewissheit, gerettet zu sein, weil er uns liebt und wir seine Kinder sind. Warum folgst du ihm nicht auch?‘ Dem Scheich fehlten die Worte. Er wusste nicht, was er darauf antworten sollte.“

Br. Farhan und sein Team planen demnächst wieder einen umfangreichen Einsatz zur Evangelisation von muslimischen Dörfern in Tamil Nadu. Insgesamt wollen 42 Gemeinden daran teilnehmen. Dazu wird Br. Farhan die teilnehmenden Mitglieder der einzelnen Gemeinden im Vorfeld in Seminaren schulen, wie man Muslime am besten mit dem Evangelium erreicht. Beten wir doch mit dafür, dass viele Muslime die Botschaft von Jesus hören werden und zum Glauben finden!

Aufruf

Liebe Missionsfreunde, Br. John und seine Mitarbeiter sind Tag und Nacht unterwegs, um den Flüchtlingen mit dem Nötigsten zu helfen und ihnen von Jesus zu erzählen.

Lebensmittelhilfe für die Flüchtlinge ist dringend notwendig. Ein Lebensmittelpaket für eine Familie mit Speiseöl, Reis, Nudeln, Thunfisch- und Fleischdosen, Käse, Kichererbsenbrei, Salz und einem evangelistischen Büchlein kostet Euro 65,–.

Außerdem werden dringend Medikamente benötigt, die unsere Mitarbeiter beschaffen. Finanzielle Unterstützung für weitere benötigte medizinische Hilfe ist notwendig.

Enttäuscht von ihren muslimischen Führern fragen Muslime immer wieder nach Gottes Wort. Ein Neues Testament im Libanon kostet Euro 3,–. Außerdem möchte Br. John dringend benötigte evangelistische Literatur nachdrucken. Der Druck eines Büchleins im Libanon kostet Euro 0,40.

Viele der Flüchtlinge benötigen dringend Decken, da es in der Nacht in der Bekaa-Hochebene empfindlich kalt werden kann und die Flüchtlinge im Freien übernachten müssen. Eine Decke wird durch Euro 12,– ermöglicht.

Ganz herzlichen Dank, wenn Sie mithelfen möchten, dass noch vielen Bedürftigen im Libanon geholfen werden kann.

*Name geändert

Die Arbeit der Karmelmission unter Muslimen im Libanon wird ermöglicht durch die Gebete und Spenden unserer Missionsfreunde!

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